{"id":1155,"date":"2018-01-28T23:50:49","date_gmt":"2018-01-28T22:50:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/?p=1155"},"modified":"2018-02-24T15:42:27","modified_gmt":"2018-02-24T14:42:27","slug":"question-time-n7-sichere-kreuzungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/?p=1155","title":{"rendered":"Question Time N\u00b07 &#8211; Sichere Kreuzungen"},"content":{"rendered":"<h3>Kreuzungen f\u00fcr RadfahrerInnen sicherer machen<\/h3>\n<p>Im November 2017 sind wieder zwei RadfahrerInnen an Kreuzungen durch abbiegende LKW gestorben. Das Stadtverordnetenparlament hat daraufhin <a href=\"https:\/\/darmstadt.more-rubin1.de\/sitzungen_top.php?sid=ni_2017-Stavo-125&amp;suchbegriffe=kreuzungen&amp;select_koerperschaft=&amp;select_gremium=&amp;datum_von=2006-01-11&amp;datum_bis=2018-12-11&amp;entry=0&amp;sort=&amp;kriterium=si\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ma\u00dfnahmen beschlossen<\/a>, die Kreuzungen f\u00fcr RadfahrerInnen sicherer machen sollen. So wie es seit mehreren Jahrzehnten immer wieder geschieht. Ohne Folgen einer Umsetzung. <em>Darmstadt f\u00e4hrt Rad<\/em> hinterfragt, warum das so ist und warum die Stadt so gerne selber testet.\u00a0 Darmstadt braucht konsequentere, nachhaltige Ma\u00dfnahmen und die Umsetzung bereits getesteter Sofortma\u00dfnahmen. Dieser Brief ging an das Dezernat III:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Frau Dr. Boczek,<\/em><\/p>\n<h4>Kompromisslose Ma\u00dfnahmen zur Erh\u00f6hung der Sicherheit von Radfahrenden<\/h4>\n<p><em>1990 ist am Kopernikusplatz ein Junge auf seinem Fahrrad von einem rechtsabbiegenden LKW erfasst und get\u00f6tet worden. Der Junge hatte gr\u00fcn. Bei Gr\u00fcn kann man fahren. So hatte er es gelernt. 1989 wurden im Darmstadt 62 Kinder im Stra\u00dfenverkehr angefahren. Im Martinsviertel gab es nach dem Unfall Protestaktionen. In den Jahren danach wurden kompromisslose Ma\u00dfnahmen zum Schutz von Radfahrenden und Fu\u00dfg\u00e4ngern umgesetzt: Eine Verringerung des Abbiegeradius an der Kreuzung, die Einrichtung einer 30er Geschwindigkeitsbeschr\u00e4nkung in der Heinheimer- und Kranichsteinerstra\u00dfe sowie die Anlage von Radfahrstreifen und Radwegen wie man sie heute kennt, in durchg\u00e4ngigem, warmroten Asphalt. Auf der Heinheimerstra\u00dfe, gegen\u00fcber des heutigen Supermarktes, gab vor der \u00c4nderung Parkbuchten f\u00fcr Kfz. Diese sind in dem Zusammenhang entfallen. Der immense Mehrwert dieser Umbauten ist jedem im Martinsviertel bewusst, obwohl es immer noch Verbesserungspotential gibt. So ging Radfahrpolitik in den 90ern.<\/em><\/p>\n<h4>Ungeduld sticht Menschenleben<\/h4>\n<p><em>Jahre vorher sollte an der Kreuzung Bismarck-\/Grafenstra\u00dfe getestet werden, ob eine Trennung von Geradeaus- und Abbiegegr\u00fcn Schutz f\u00fcr Radfahrer bietet (warum auch immer man das TESTEN muss &#8211; nat\u00fcrlich tut es das). Aufgrund der Proteste von Kfz-Fahrern wurde dieses Vorhaben wieder fallengelassen. Ausgerechnet an dieser Kreuzung stirbt ca. 30 Jahre sp\u00e4ter immer noch ein Radfahrer aufgrund rechtsabbiegender LKW, wie es im November 2017 geschehen ist.<\/em><\/p>\n<h4>Tricksen mit Trixi-Spiegeln<\/h4>\n<p><em>2011 wurden 15 sogenannte Trixi-Spiegel in der Stadt zu Testzwecken angebracht. Diese sollen es LKW-Fahrern erleichtern, den Bereich des Toten-Winkels einzusehen. Weitere Spiegel waren geplant und h\u00e4tten vielleicht auch in der Bismarckstra\u00dfe die Unf\u00e4lle verhindern k\u00f6nnen. Denn dort gibt es bis heute keine solchen Spiegel.<\/em><\/p>\n<p><em>Was es aber gibt ist eine Radfahrfurt neben der Fahrbahn, die daf\u00fcr sorgt, dass sich Radfahrer in der Rotphase direkt in den toten Winkel der LKW stellen und nicht auf eine Fl\u00e4che, auf der sie gesehen werden, und auf der sie sicher sind.<\/em><\/p>\n<p><em>Wirkungsvolle, nachhaltige und bereits getestete Ma\u00dfnahmen mit Nachdruck umsetzen, wie in den 90ern in der Heinheimerstra\u00dfe &#8211; das war einmal.<\/em><\/p>\n<p><em>Seitdem wird in Darmstadt stets gerne selber getestet, was andernorts schon auf Wirksamkeit gepr\u00fcft wurde. So sind die Trixi-Spiegel in Freiburg 2010 bereits getestet worden. Die Unfallzahlen gingen zur\u00fcck (Haag 2010). Da der Grund daf\u00fcr nicht eindeutig bestimmt werden konnte &#8211; es k\u00f6nnte auch an der besseren Ausstattung der LKW selber gelegen haben &#8211; sowie aufgrund der Haushaltslage wurde 2013 auf die geringe Investition weiterer 31 Spiegel verzichtet. Ein Spiegel kostet rund 200\u20ac. Sparma\u00dfnahmen auf Kosten von Menschenleben?<\/em><\/p>\n<p><em>Seit 1990 sind regelm\u00e4\u00dfig noch mehr RadfahrerInnen aufgrund abbiegender LKW gestorben oder schwerverletzt worden. (Z.B. 1997, 1998, 2001, 2005, 2013, 2015, 2017,\u2026)\u00a0 Und nun soll wieder gepr\u00fcft und getestet werden was andernorts teilweise schon lange funktioniert und durch Studien empfohlen wird.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1093 size-full\" src=\"http:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Toter-Winkel_skizze.jpg\" alt=\"\" width=\"686\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Toter-Winkel_skizze.jpg 686w, https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Toter-Winkel_skizze-300x162.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 686px) 100vw, 686px\" \/><\/em><\/p>\n<h4>\u00a0Antr\u00e4ge im Stadtverordnetenparlament<\/h4>\n<p><em>Zwei Antr\u00e4ge zur Erh\u00f6hung der Sicherheit f\u00fcr RadfahrerInnen an Kreuzungen wurden zuletzt im Stadtparlament fast einstimmig angenommen.<\/em><\/p>\n<p><em>Der eine Antrag fordert f\u00fcr RadfahrerInnen vorgezogene Haltelinien. So entsteht eine Fl\u00e4che, in der die Sichtbarkeit auf Radfahrer bei Rotphasen optimiert wird. Es wird damit vermieden, dass sich RadfahrerInnen neben Kfz stellen und \u00fcbersehen werden und wird schon seit \u00fcber einem Jahrzehnt empfohlen. Und zwar seit 13 Jahren in der Studie der Bundesanstalt f\u00fcr Stra\u00dfenwesen &#8222;Gef\u00e4hrdung von Fu\u00dfg\u00e4ngern und Radfahrern an Kreuzungen durch rechts abbiegende LKW&#8220;- (Niew\u00f6hner\/Berg 2004), seit 7 Jahren in den Empfehlungen f\u00fcr Radverkehrsanlagen 2010, die den Stand der Technik darstellen und seit 4 Jahren ebenso in der Studie der Unfallforschung der Versicherer-&#8222;Abbiegeunf\u00e4lle Pkw\/LKW und Fahrrad&#8220; (Kolrep-Rometsch et al. 2013). Die letzte Studie empfiehlt ausdr\u00fccklich die Einrichtung der Fl\u00e4chen, wei\u00dft jedoch auch darauf hin, dass der Vorteil des Halteraumes auf die Rotphase beschr\u00e4nkt ist. Also die Phase in der Kfz und Rad nebeneinander <strong>stehen<\/strong>. Das gemeinsame Anfahren stellt nicht die Hauptkritikalit\u00e4t an Kreuzungen dar. (Die Konfliktrate verneunfacht sich, wenn Kfz bei Gr\u00fcn anfahren und Radfahrer ohne Halt bei Gr\u00fcn durchfahren). Gleichwohl bleibt &#8211; gerade bei Situationen mit LKW in Verbindung mit der fahrbahnnahen F\u00fchrung durch Radfahrstreifen oder Schutzstreifen &#8211; die vorgezogene Haltelinie ein wirksames Instrument.<\/em><\/p>\n<p><em>Der andere durch das Stadtverordnetenparlament verabschiedete Antrag fordert die Einf\u00fchrung von Rechtsabbiegepfeilen f\u00fcr RadfahrerInnen. Die Idee dahinter ist, dass RadfahrerInnen, die rechts abbiegen wollen, den Kreuzungsbereich verlassen haben, wenn sich Kfz in Bewegung setzen. Diese Idee ist relativ neu und wurde u.a. in Paris bereits umgesetzt.<\/em><\/p>\n<p><em>Alt ist dagegen die Idee der getrennten Ampelphasen f\u00fcr Kfz und Rad. Auch diese wird in der UDV Studie als einzig sichere L\u00f6sung bei stark frequentierten Kreuzungen best\u00e4tigt. Die meisten Radfahr-Unf\u00e4lle geschehen mit abbiegenden Kfz und geradeaus fahrenden RadfahrerInnen. Die L\u00f6sung der Rechtsabbiegerpfeile f\u00fcr den Radfahrverkehr nutzt geradeausfahrenden RadlerInnen nichts. Den Abbiegenden Radfahrenden ist der Nutzen auch fraglich, da sich die Fahrspuren zweier parallel abbiegenden Fahrzeuge nicht kreuzen. Der Hype um diese Idee scheint diese Tatsachen auszublenden. Auch scheint diese L\u00f6sung, im Hinblick auf die in der UDV-Studie von 2013 erw\u00e4hnte geringe Rate der Situationen von nebeneinander stehenden Kfz und RadfahrerInnen, bei einer nochmaligen Beschr\u00e4nkung auf lediglich rechts abbiegende RadfahrerInnen, d.h. auf extrem seltene Unf\u00e4lle durch ein Schneiden der Radfahrenden, scheint ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein zu sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Als Motivator zum Radfahren eignet sich die Ma\u00dfnahme hingegen sehr wohl.<\/em><\/p>\n<h4>N\u00e4he ist nicht gleich Sichtbarkeit<\/h4>\n<p><em>K\u00f6nnte es nicht sein, dass seit Jahrzehnten der Grund f\u00fcr einen stetigen wieder aufflammenden Ruf nach mehr Sicherheit ganz woanders liegt? Kann es sein, dass die in Studien geforderte gute Sichtbarkeit auf Radfahrende an Knotenpunkten seit Jahren in Deutschland falsch interpretiert wurde (so auch in der ERA) als ein gef\u00e4hrliches Heranf\u00fchren der Radfahranlagen vor der Kreuzung direkt an die Fahrbahn? Kann es sein, dass hier Sichtbarkeit mit N\u00e4he verwechselt wird? Eine N\u00e4he, die kaum ein\/e RadfahrerIn will?<\/em><\/p>\n<p><em>W\u00e4hrend wir heute hilflos Diskussionen \u00fcber halbseidene Einzelma\u00dfnahmen f\u00fchren, praktizieren die Niederl\u00e4nder seit \u00fcber 40 Jahren eine Tiefbaukunst, die den Radverkehr konsequenterweise im Seitenraum f\u00fchrt, und zwar maximal abgesichert f\u00fcr geradeaus fahrende Radfahrende mit vorgezogenen Haltelinien, geringen Radien und eigener Ampelschaltung und f\u00fcr rechtsabbiegende RadfahrerInnen v\u00f6llig ohne Risiko im Seitenraum. Da gibt es keine Rufe nach Rechtsabbiegepfeilen. Diese sind automatisch in der Infrastruktur eingebaut. (s. Grafik)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1023 size-full\" src=\"http:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Niederl\u00e4ndische-Kreuzung_Ausschnitt-686.jpg\" alt=\"\" width=\"686\" height=\"485\" srcset=\"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Niederl\u00e4ndische-Kreuzung_Ausschnitt-686.jpg 686w, https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Niederl\u00e4ndische-Kreuzung_Ausschnitt-686-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 686px) 100vw, 686px\" \/><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Die erw\u00e4hnte Studie der UDV stellt auch fest, dass die \u00fcberwiegende Mehrheit der Menschen, eine vom Kfz Verkehr getrennte F\u00fchrung bevorzugen. Die Zahlen in den Niederlanden, in D\u00e4nemark und in der Fahrradstadt M\u00fcnster unterst\u00fctzen dieses Ergebnis. Alle Orte setzen auf eine F\u00fchrung im Seitenraum.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Stadt Darmstadt sollte sich daher vor allem fragen, ob die Strategie einer F\u00fchrung \u00fcber die bauliche Trennung auf der Strecke und vor allem an Kreuzungen nicht vielleicht doch die einzige L\u00f6sung f\u00fcr eine gelungene Radfahrpolitik ist. Und zwar vor allem weil sie mehr Menschen ermutigt, Rad zu fahren und weil sie Probleme automatisch l\u00f6st, \u00fcber die wir heute schon wieder diskutieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Bis dahin ist eine Umsetzung der geforderten Einzelma\u00dfnahmen in Highspeed voranzutreiben. Und zwar bevor noch mehr Menschen mit ihrem Leben bezahlen m\u00fcssen. Es ist weder selbstverst\u00e4ndlich noch hinnehmbar, dass RadfahrerInnen im innerst\u00e4dtischen Stra\u00dfenverkehr immer noch zu Schaden kommen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wie sieht der Zeitplan der Stadt Darmstadt f\u00fcr die Umsetzung dieser beschlossenen Ma\u00dfnahmen aus?<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreuzungen f\u00fcr RadfahrerInnen sicherer machen Im November 2017 sind wieder zwei RadfahrerInnen an Kreuzungen durch abbiegende LKW gestorben. Das Stadtverordnetenparlament hat daraufhin Ma\u00dfnahmen beschlossen, die Kreuzungen f\u00fcr RadfahrerInnen sicherer machen sollen. So wie es seit mehreren Jahrzehnten immer wieder geschieht. Ohne Folgen einer Umsetzung. Darmstadt f\u00e4hrt Rad hinterfragt, warum das so ist und warum die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":629,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-1155","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-question-time"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1155","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1155"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1155\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1232,"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1155\/revisions\/1232"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1155"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1155"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.darmstadtfaehrtrad.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1155"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}